Umbau einer Zahnklinik in ein Wohngebäude

By 21 April 2017Projekte

Besonderer Bauprozess

Besonders ist, dass das Projekt in einem industriellen Bauprozess realisiert wurde. Für Teile der Wohnungen – wie Wände, Badezimmer, Duschen, Toiletten, Treppen und Abstellkammern – wurden Fertigteilelemente entwickelt.

Schon in einem frühen Stadium wurden Wohnungssuchende einbezogen und hatten von Anfang an ein Mitspracherecht. Da sie mit dem Bauunternehmer an einem Tisch saßen, konnten Wohnungen errichtet werden, die ihren Erwartungen entsprechen. Der Mieter konnte selbst aus verschiedenen Vorschlägen wählen, welche Elemente wie und wo in der Wohnung eingebaut wurden. Es war, als würde man eine Wohnung aus Legosteinen bauen.

Faay Prefab Products B.V. produziert die Fertigeinheiten serienmäßig in der eigenen Fabrik in Vianen, präzise nach den Anforderungen des Kunden. So sind etwa die HPL-Wände der Badezimmer in einem Fliesendesign ausgeführt. Daneben konnten die neuen Bewohner für ihre Küchen aus verschiedenen Arbeitsplatten sowie den dazu passenden Küchenkästchen und Griffen wählen. Es wurden ihnen verschiedene Möglichkeiten vorgelegt. Maßarbeit in Fertigteilmanier! Das Ergebnis ist von konventionellem Bau nicht zu unterscheiden.

Am Brinkwal 7 im Ortsteil Merwestein stand ein leeres Bürogebäude. Jutphaas Wonen hat in dem Gebäude 25 von außen zugängliche Zweizimmer-Loftwohnungen mit Garten für Jugendliche errichtet. Der Bauunternehmer Vorm aus Papendrecht war für die Durchführung des Projektes verantwortlich.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist beim Brinkwal-Umbau ein wichtiger Punkt. Schon der Umbau des Bürogebäudes selbst kann als nachhaltig bezeichnet werden. Möglichst viele Materialien des alten Gebäudes wurden für das neue Haus wiederverwendet. Es wurden diverse Energiesparmaßnahmen ergriffen, die in 25 energieeffizienten Wohnungen der Energieklasse A+ resultierten.

Der Bauunternehmer Vorm ließ von dem Umbau einen Kurzfilm machen. Der Film dauert vier Minuten.